Nutzen von SCOR®

von Theodor v. Verschuer (Kommentare: 0)

Logistics

Was nutzt SCOR dem Kunden?

  1. Die eigenen Lieferketten verstehen: die systematische Modellierung der eigenen Lieferketten in der SCOR-Nomenklatur zeigt Zusammenhänge auf und hilft, Aufwand und Nutzen von Veränderungsprozessen aufzuzeigen.Beispiel: wenn mein Unternehmen ein Produkt auf Lager fertigt, der Lieferant einer Komponente diese aber in Kundeneinzelfertigung herstellt, dann lohnt sich möglicherweise ein Abstimmprozess mit dem Lieferanten.
  2. Mich mit anderen vergleichen: Nur, wenn alle, die Kennzahlenwerte liefern, ein gleiches Verständnis über die Definition von Kennzahlen haben, kann ein Vergleich Aussagen liefern.Beispiel: Wer unter regelkonformer Dokumentation lediglich Beilegen des Sicherheitsdatenblatts in der Packerei versteht und nicht auch die Gefahrgutkennzeichnung auf den Versandpapieren, der wird im Vergleich möglicherweise gut dastehen, obwohl er gravierende Mängel zu verzeichnen hätte. Diese Kennzahl geht zudem in die verdichtete Kennzahl Dokumentationsgenauigkeit und diese wiederum in die Zuverlässigkeit ein. Bei einem Vergleich auf diesen Ebenen wäre die Aussagekraft kompromittiert.
  3. Qualifizierung von Verbesserungsprojekten: Erst wenn der Einfluss von erreichbaren Verbesserungen auf die Zielgrößen quantifizierbar ist, können Prioritäten verantwortlich gesetzt werden.Beispiel: Muss ich zuerst mit Schlüssellieferanten über Abstimmung in der Lieferkette reden oder soll ich mit Hochdruck daran arbeiten, dass die Versanddokumente immer vollständig sind? Der Einfluss eines jeden Projekts über die beeinflussten Kennzahlen auf die Erfolgsfaktoren des Unternehmens schafft hier Klarheit.

Welchen Zusatznutzen bringt its-people dem Kunden?

Methodischer Ansatz SCOR Moderator Den Kunden bei einem SCOR-Projekt unterstützen. Der Kunde hat einige geschulte Mitarbeiter ohne Praxiserfahrung mit SCOR. its-people unterstützt ihn bei seinem ersten SCOR Modellierungs-Projekt.

Nutzen für den Kunden über den reinen Nutzen von SCOR hinaus: das Projekt schneller und sicherer zum Erfolg bringen.

Methodischer Ansatz Erfolgsfaktorenanalyse Den Kunden nach seinen strategischen Erfolgsfaktoren fragen. Aus dem SCOR Modell die passenden Kennzahlen vorschlagen. Aus dem SCOR Modell die Tätigkeiten ermitteln, wo diese gemessen werden können. Sich zunächst auf diese konzentrieren, um die Kennzahlerfassung abzusichern. Sobald der Kunde verlässliche Zahlen hat, kann ein Vergleich mit anderen Unternehmen über die Website supply-chain.org des Supply Chain Council erreicht werden.

Nutzen für den Kunden: Schnell und zu geringen Beratungskosten erhalten Sie

  • einen verlässlichen Vergleich mit anderen Unternehmen der Branche
  • einen durchstrukturierten Ansatz zur Erfassung und Verdichtung von Kennzahlen zur Erfolgsmessung
  • Ansatzpunkte zur Verbesserung der Kennzahlenerfassung
  • Hinweise auf Tätigkeiten im Ablauf, deren Verbesserung einen nachhaltigen Erfolg verspricht

Methodischer Ansatz SCOR+HORUS Es wird in dem Horus-Werkzeug modelliert. Dadurch kann die mit Hilfe des SCOR-Modells erweiterte Wissen über die eigene Organisation einem größeren Kreis zugänglich gemacht werden (Wiki) und der Rückfluss von Knowhow in das Modell organisiert werden.

Nutzen für den Kunden:

  • Die SCOR-Nomenklatur wird in die Unternehmenskultur integriert: weniger Missverständnisse in der Kommunikation, schnellere Verständigung durch Einvernehmen über Wortbedeutungen und Inhalte
  • Tätigkeitsbeschreibungen, -zusammenhänge und -einflüsse werden ständig konsistent gehalten und gemeinsam dokumentiert
  • Der Weg des Unternehmens zur Wissensorganisation wird nachhaltig unterstützt

Was nutzt SCOR its-people ERP?

Alle its-people ERP Mitarbeiter nutzen untereinander SCOR als gemeinsame “Sprache”. Die Dokumentation über Prozesse der Lieferkette wird immer in dieser Sprache verfasst. Auch dann, wenn der Kunde dem SCOR Modell nicht ausdrücklich folgen will. Anwendung des SCOR-Projektverfahrensmodells wo immer es durchsetzbar ist.

Damit erreichen wir folgendes:

  • schnellere Verständigung der its-people Berater untereinander durch Einvernehmen über Wortbedeutungen und Inhalte
  • geringere Einarbeitungszeit von Kollegen, die später zum Projekt dazustoßen oder nur temporär mitarbeiten
  • Höhere Effizienz beim Verfassen von schriftlichen Unterlagen durch normierte Dokumentstrukturen
  • verbesserte Wiederverwendbarkeit von Ergebnissen aus einem Projekt in das nächste Projekt

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