Business-/ IT-Hybride – der Mittler zwischen den Welten der ERP-Systeme

von Thomas Algermissen (Kommentare: 0)

Projekte stehen heute immer mehr im Spannungsumfeld von Business, Management, Prozessen und (ERP-)Technologie. Dort entscheidet sich, welche Maßnahmen und Innovationen als Wettbewerbsvorteil umgesetzt werden können bzw. welche unveränderbaren Ist-Situationen zum Nachteil des Unternehmens gereichen.

Gleichwohl sind diese Rahmenbedingungen einem permanenten Wandel und einem hohen Zeitdruck unterworfen. Das stellt große Herausforderungen für die Umsetzungskraft des Unternehmens dar.

Und wenn die Situation schon in sich eine Herausforderung darstellt, dann sind Reibungsverluste und strukturelle In-Performanzen zu vermeiden. Welche Art von Reibungsverlusten könnte ich damit meinen?

  • Missverständnisse, die sich aus der „Sprache“ der Beteiligten ergeben
  • Widerstände, die sich aus dem Rollenmodell oder der vertraglichen Sphäre ergeben
  • Reibungsverluste aus dem Bereich des Könnens und Wollens

Jeder kennt das Bild der Mutationen der möglichen Lösungen zu einer Anforderung:

Abbildung 1 pix.echtlustig.com: Quelle

Das vorgehende Bild wird von mir gerne und häufig verwendet, weil es natürlich eine Satire ist und dennoch so häufig in überzeichneter Form die Realität trifft:

Die Wahrscheinlichkeit, dass man sich missversteht (oder missverstehen will), ist ungeheuer hoch.

Was könnte man also tun, um das Risiko zu minimieren:

  • Der Kunde (der Business-Verantwortliche) lernt die Sprache der IT, um sich unmissverständlich auszudrücken. Die IT lernt die Sprache des Business, um die Anforderungen zu verstehen und zielgerecht umsetzen zu können
  • Alle am Gesamtprozess Beteiligten lassen rollen-, organisations- und vertragsspezifische Interessen vollständig außen vor, um das optimale Ergebnis zu produzieren
  • Am Anfang des Prozesses werden allen Beteiligten alle Kompetenzen vermittelt, die für die theoretisch verfügbaren Lösungsalternativen benötigt werden, damit am Ende nicht das herauskommt, was man gerade kann oder dem Willen Einzelner entspricht

Das Vorgenannte ist nur ein Auszug, denn die Welt ist im Grunde noch sehr viel komplexer. Aber es wird schon deutlich, dass diese Form der Risiko-Minimierung Zeit und Ressourcen (knappe Güter!) kostet und eine kleine Schizophrenie hier nicht schädlich sein könnte, denn die unterschiedlichen Interessen sind nunmal da.

Eine andere Variante, dass Risiko zu minimieren, ist einen „Hybriden“ einzusetzen, der beide Sprachen spricht. Der keine strukturellen Interessen hat und der Erfahrungen aus anderen Bereichen einbringen kann – sozusagen schon über den Tellerrand geschaut hat. Der „Hybride“ wäre kein reiner Dolmetscher, sondern Partner und Vermittler der Interessen und er identifiziert sich mit der Aufgabe.

Ich meine, damit nicht alle Reibungsverluste ausschließen zu können, aber gegebenenfalls die Unnötigen.

Was hat das mit ERP-Beratung zu tun?

Um das Business zu verändern (neue Prozesse, neue Geschäftsmodelle, neue Produkte, etc.), ist aufgrund der starken Durchdringung der IT in den Unternehmen zwingend auch immer eine Veränderung in der IT zu vollziehen. D. h. hier kommen immer die unterschiedlichen „Welten“ zusammen.

Darüber hinaus hat die IT eine stark facilitierende Wirkung, d. h. heute sind dank der IT-Technik Dinge möglich, die vor ein paar Jahren noch undenkbar waren (z. B. Tracking).

Diese Veränderungsnotwendigkeit betrifft in besonderem Maße die ERP-Systeme (Enterprise Resource Planning), da sie den Kern des Unternehmens betreffen.

Wir verstehen uns als „Hybride“ im vorgenannten Sinne und bieten unsere Mitarbeit in der Bewältigung von ERP-relevanten Herausforderungen an. Wir konzentrieren uns hierbei insbesondere auf Industrielogistik. In diesem Bereich haben wir die Business-, Projekt-, Prozess- und ERP-Expertise, unterstützt durch sehr hohe Expertise im Bereich der IT-Technologien.

Deshalb mein Aufruf: Lassen sie uns doch mal ETWAS zusammen machen!

Kontaktieren Sie uns unter erp@its-people.de

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