DOAG 2016: Eindrücke eines "Ersttäters"

von Christian Rogge (Kommentare: 0)

Autor: Christian Rogge, Senior Professional its-people

Klar war von anderen Messen, dass bei der angebotenen Themenvielfalt ein Konzept her musste, um möglichst viel von den 10 über den Tag verteilten 45-minütigen Vorträgen mitzunehmen. Bei bis zu 20 parallelen Veranstaltungen aus 8 Themengebieten kein einfaches Unterfangen. Also wählte ich die Farbe gelb als meinen Leitfaden, was im DOAG-Flyer dem Themengebiet "Data Warehousing & Business Intelligence" entsprach.

Ganz war diese Linie jedoch nicht einzuhalten: zum einen gab es für mich technisch Angehauchten auch spannende Vorträge aus dem Bereich Development und zum anderen musste nach der kompakten Infiltrierung neuen Wissens einfach ein Vortrag einer ausgedehnten Mittagspause zur geistigen Erfrischung weichen. Der Plan "erlaubte" ja nur die üblichen 15 Minuten. Diese reichten jedoch gerade, um entweder einen dringend benötigten Kaffee zu sich zu nehmen, an den Ständen einiger Aussteller vorbeizuschlendern oder aber sich mit dem eigenen Standpersonal kurz auszutauschen. Dann wartete bereits die nächste wohl vorbereitete Präsentation.

Mit einer lockeren Gemeinschaftsveranstaltung klang der offizielle Teil um 19 Uhr aus. Da mir ein erfahrener Kollege den Mittwoch für den Besuch empfohlen hatte, kam ich sogar in den Genuss des Community-Abends, der sich hervorragend zur Verarbeitung des gerade Erfahrenen und zum Networking mit Gleichgesinnten eignete. Gegen 22 Uhr steuerte ich dann nach einem langen, abwechslungsreichen Tag höchst zufrieden mein Hotel an.

Dabei fiel mein Resümee mit 7:2 für die richtig gewählten Vorträge sehr positiv aus. Die meisten Vortragenden verstanden es mit praktischer Anschauung, mir ein komplexes Thema anschaulich näher zu bringen und mich für ein tieferes Einsteigen anzuregen. Und - um es mit den abgewandelten Worten des großen Sokrates zu sagen: "Es war interessant zu sehen, was ich bereits weiß - aber noch viel interessanter, was ich alles nicht weiß!".

Die anderen interessanten, aber verpassten Vorträge kann ich nun dank des Download-Links in Ruhe nacharbeiten. Wenn es also das Projektgeschäft erlaubt, kann es nur heißen: DOAG 2017 - ich bin dabei!

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