DOAG 2015: Spannende Fachvorträge der its-people Referenten

von Birgit Kraemer (Kommentare: 1)

Besonders stolz sind wir dieses Jahr, im Vortragsprogramm der DOAG mit acht Vorträgen die Fachkompetenz unserer „its-peopler“ unter Beweis stellen zu können!

Die erfahrenen Referenten versprechen mit ihren interessanten Themen das Fachpublikum in Nürnberg bestens zu informieren!

Die Vorträge sind im Einzelnen:

Keynote

Jörg Osarek - Virtual Reality Analytics

Dienstag, 17. November, Raum Oslo, Ebene 2, 12:00 - 12:45 Uhr

Toward Digital EncryptionVirtual und Mixed Reality (VR/MR) boomen. Aus der Notwendigkeit und Möglichkeit, VR/MR-Erfahrungen auszuwerten entsteht ein völlig neues Themenfeld im Big Data und Analytics Umfeld mit eigenen, neuen Regeln, Herausforderungen, Chancen und Risiken.

Gleichzeitig beeinflussen immersive Medien den Anwender um Faktoren stärker als klassische Medien wie Filme, Computer oder Smartphones, da sie eine vollumschließende Realität erschaffen.

Die Keynote von Jörg Osarek beleuchtet die Optimierung von VR/MR-Erfahrungen, das Schaffen höherwertiger VR-Werbeflächen, die Kombination von VR/MR Messdaten mit Health Tracking Daten sowie Chancen und Gefahren der Totalüberwachung.

Bereich Development

Sabine Heimsath - SQL Developer – Lassen Sie sich anstecken!

Dienstag, 17. November, Raum Sydney, Ebene 1, 12:00 - 12:45 Uhr

sql-developer-128Der SQL Developer hat sich zu einem richtig guten Datenbanktool gemausert, das die tägliche Arbeit eines SQL- und PL/SQL-Entwicklers enorm beschleunigen kann - wenn man die richtigen Schrauben und Knöpfe kennt!  In der Live Demo wird gezeigt, welche Funktionen man unbedingt kennen sollte, wo man sie findet und wie man sie konfiguriert. Der "SQL Developer Exchange" wird vorgestellt, und am Schluss wird noch eine kleine Lösung gezeigt, wie man eine größeren Anzahl von BLOBs als einzelne Dateien aus dem SQL Developer exportieren kann.

Jens Behring -  Kommandozeile 2.0 – SQLcl – Ein Erfahrungsbericht

Dienstag, 17. November, Raum Sydney, Ebene 1, 15.00 – 15.45 Uhr

sql-command-line-200"SQL*Plus on steroids"! "SQL Developer meets SQL*Plus"! Die Erwartungen sind hoch, wenn man bei der Internetrecherche nach Oracles neuem Kommandozeilen-Werkzeug SQLcl solche Treffer findet. Wie schlägt sich SQLcl aber nun wirklich im täglichen Leben? Formatierungen der Ausgabe, ein deutlich erweiterter "DESC"-Befehl, Vervollständigungen mithilfe der Tab-Taste wie in der Bash-Shell, eine Liste aller APEX-Anwendungen in Null-Komma-Fast-Nix.  Dieser Vortrag berichtet über die Erfahrungen aus einem halben Jahr intensiver Nutzung von SQLcl. Natürlich werden dabei neue Features vorgestellt, aber auch mögliches Verbesserungspotential aus Sicht eines Anwenders wird aufgezeigt.  Dieser Vortrag versucht, viele Fragen zu beantworten das natürlich inklusive Live-Demo.

Bereich Data Warehouse & Business Intelligence

Sven Bosinger - Divide et impera – Session-Management im ETL

Dienstag, 17. November, Raum Oslo, Ebene 2,  16.00 – 16.45 Uhr

Data warehouse concept on blackboard with handInnerhalb eines Datenbewirtschaftungsprozesses kann es notwendig sein, die aktuelle Session zu wechseln, oder zwecks einer Parallelverarbeitung den Workload auf mehrere Sessions zu verteilen.

Mit dem Oracle-Scheduler stellt Oracle ein Werkzeug zur Verfügung, mit welchem der Auf- und Abbau zusätzlicher Sessions aus PL/SQL Package heraus programmatisch möglich ist. Diese Sessions können sowohl synchron als auch asynchron gestartet werden. Ebenso stellt Oracle Funktionen zur Verfügung, diese asynchronen Prozesse wieder zu einem synchronen Prozess zu verbinden.

Vorgestellt wird ein für ein Kundenprojekt entwickelter Mechanismus, der das automatische Aufteilen und Überwachen von Paketen wie oben beschrieben ermöglicht.

Robert Marz - Mind the Gap: Lücken und Muster erkennen mit Match-Recognize

Mittwoch, 18. November, Raum Helsinki, Ebene 2, 12.00 – 12.45 Uhr

I see youInformationen, egal ob einzeln oder aggregiert, lassen sich mit SQL sehr bequem aus Datenreihen extrahieren. Muster über viele Datensätze hinweg zu erkennen oder Lücken zu finden, ist jedoch häufig eine Herausforderung. MATCH_RECOGNIZE ist eine neue Anweisung für die Where-Bedingung in Oracle 12c. Diese Erweiterung der SQL-Sprache ermöglicht es, auf elegante und performante Weise die alten Herangehensweisen wie Self-Joins, Custom Aggregate- oder Table-Functions abzulösen. Der Vortrag führt anhand realer Problemstellungen in leicht verständlichen Schritten an die, auf den ersten Blick abschreckende, Syntax der MATCH_RECOGNIZE Ausdrücke heran, zeigt Fallstricke auf und will Ideen für den Einsatz jenseits der Standardbeispiele aus der Dokumentation vermitteln.

Bereich Oracle Datenbank

Robert Marz - Nächster Halt 12c: Migration bei der DB Netz

Donnerstag, 19. November, Raum Seoul, Ebene 3,  12.00 – 12.45 Uhr

Database text and office containers, 3d ConceptDie Migration von 11gR2 auf 12c hatten wir uns einfach vorgestellt. Nicht jede Datenbank lässt sich so einfach migrieren, wie vom Marketing versprochen. Verführt von schnellen Erfolgen bei kleinen Datenbanken für Internet-Verfahren, haben wir diese Erfahrung ausgerechnet bei der Projekt-Hauptdatenbank für das Intranet machen müssen. Dieser Praxisbericht erzählt von Erfahrungen aus dem Projekt Streda.X bei der DB Netz AG. Von Problemen, Stolperfallen aber auch von unerwarteten positiven Überraschungen, die bei der Migration einer historisch gewachsenen Datenbank aufgetreten sind.

Bereich Strategie & Business

Thomas Algermissen - These: Werkverträge in der IT sind anachronistisch!

Donnerstag, 19. November, Raum Oslo, Ebene 2, 12.00 – 12.45 Uhr

lawDer Kunde braucht Budget-Sicherheit; das steht unzweifelhaft fest. Ob allerdings die Vergabe von Werkverträgen im Bereich der IT der Weisheit letzter Schluss ist, möchte der Referent in seinem Vortrag kritisch durchleuchten. Auf der einen Seite spricht jeder von agilen Projekten. Dem stehen mittlerweile unpassende (veraltete) Beschaffungsansätze gegenüber. Es werden im Vortrag alternative Wege zur Budgetierung und Steuerung von dienstleistungsorientierten Projekten aufgezeigt, ohne dabei ein "Fass ohne Boden" aufzumachen. Die Steuerungskompetenz ist der Schlüssel dazu.

Frank Sommerer - Customer Analytics - Erkenntnisse einer 20-jährigen Reise!

Donnerstag, 19. November, Raum Oslo, Ebene 2, 14.00 – 14.45 Uhr

Close up of businesswoman holding market infographs in handsIn 20 Jahren Business Intelligence im CRM-Umfeld wurden sehr viele positive Entwicklungen geschaffen, aber einige Problemfelder von damals existieren weiterhin. Hinsichtlich der besseren Transparenz über Kundensegmente und ihren Erfolgsbeitrag wurde viel erreicht. Der direkte Einfluss auf die Business-Steuerung durch die zeitnah verfügbaren Kennzahlen ist bisher nur bei operativen CRM-Prozessen gelungen.

Warum liefern viele "Customer Analytics"-Lösungen nicht den Mehrwert, den man sich erwartet? Was zeichnet Analytics-Lösungen aus, die Träume erlebbar gemacht haben?

Erleben sie eine Zeitreise durch 20 Jahre Customer Analytics.

 

Quellen:

Fotos by Fotolia agsandrewscandinaviastockAlexandr Mitiuc, vege

Fotos by Oracle

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Kommentar von Michelle |

Ich kann nur positives Feedback geben, besonders von den Infos zum Thema Data Warehouse und Business Intelligence war ich überraschend angetan! Gerne wieder.