Was bedeuten VR und AR für Customer Data Integration?

von Jörg Osarek (Kommentare: 0)

Autor: Jörg Osarek, Partner its-people GmbH

Serviceorientierte Architekturen (SOA) haben die Verbindung unserer Daten gelockert. Die Möglichkeit, sich mit seinem Google oder Facebook Account auf diversen Plattformen zu identifizieren, stellt wieder einen festeren Bezugspunkt für die eindeutige Identifikation einer Person dar. Allerdings ist eines klar geworden: die Vielschichtigkeit der Daten hat in den letzten Jahren durch „mobile internet“ und „location based services“ immens zugenommen. Dieser Trend setzt sich beschleunigt fort.

Durch die Vielzahl unterschiedlichster Anwendungen und anfallender Daten ist es für eine erfolgreiche "Customer Data Integration" erforderlich geworden, Ontologien bei der Datenbeurteilung heranzuziehen, um deren Semantik zu klären, bevor man sie integriert. In diversen Quellen können Informationen mit gleichem Namen nämlich völlig unterschiedliche Bedeutungen haben. Daher wird es immer wichtiger, Daten nicht nur zu integrieren, sondern auch sich die Quellen dazu zu merken und zu historisieren. Dies ist nötig, um ggf. gemachte Fehler bei der Integration wieder rückgängig machen zu können, ohne dabei die Daten zu zerstören. Ein weiterer, beobachtbarer Trend ist die Individualisierung der Datenstrukturen an einer Person, da immer mehr Kombinationsmöglichkeiten unterschiedlicher Datenquellen aus verschiedenen Applikationen existieren (kartesisches Produkt).

Mit den nächsten Wellen immersiven Computings kommen nun eine Unmenge weiterer Datenströme hinzu, wie dem Erleben aus Experiences in Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR). Dies verwandelt das gerade etablierte Themenfeld Big Data in Gigantic Data (GiganData).

Vor einer Integration und Nutzung von Kundendaten ist es zunächst einmal hierbei wichtig, gesammelte Messdaten (Position, Rotation, Speed) zu interpolieren, um die Datenmenge zu reduzieren und sie zu interpretieren. So zum Beispiel: "Der Nutzer hat 5 Sekunden das rote Auto angeschaut, dabei Freude empfunden, Herzfrequenz erhöht." Schritt für Schritt übernehmen Algorithmen der „Künstlichen Intelligenz“ solche Aufgaben, z.B. NeuralTalk 2.

Weshalb eine solche semantischen Interpretation keine Science Fiction mehr ist, sondern nur noch lineare Weiterentwicklung bzw. Integration heute am Markt befindlicher Technologien, können Sie am 05. September 2016 in Frankfurt während des ersten Trainingstages der "Virtual and Augmented Reality Business Models Training Week" erfahren.  

Sie erhalten eine umfassende Vertiefung des Themas aus Business-Sicht. Sie erfahren, wie Sie branchenunabhängig VR/AR zur Unterstützung Ihres Business nutzen und einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil daraus schmieden können.

Die weiteren Tage der Trainingswoche werden dann die Themen dVR/AR Analytics, VR/AR User Experience Design, VR/AR im Marketing, Public Relations und Journalismus beleuchten.

Nähere Informationen zur Veranstaltung finden Sie dazu hier

Über Jörg Osarek: Das its-people Gründungsmitglied Jörg Osarek ist Herausgeber des Buchs: "Virtual Reality Analytics" und VR/AR Business Pionier. Seit 2012 ist er auf VR und AR fokussiert und international für Kunden und mit Vorträgen und Keynotes unterwegs, um Business-Chancen aufzuzeigen und für VR/AR Herausforderungen zu sensibilisieren.

Zurück

Einen Kommentar schreiben