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its-people - People make the difference
  Newsletter 06/2011  
Liebe Leser und Abonnenten,

Business und IT sind in den letzten Jahren immer weiter zusammen- gewachsen und eigentlich untrennbar verbunden. Welches Unternehmen kann denn heute noch wettbewerbsorientiert ohne IT auskommen? Das bedeutet doch eigentlich, dass es eine Grenze nicht mehr gibt, sondern vielmehr eine grenzenlose Abhängigkeit, ob man das nun gut findet oder nicht.

Positiv ausgedrückt: Synergie!

Mit modernen Entwicklungs- und Modellierungs-Frameworks arbeiten Business-Analysts und technische Designer und Entwickler integrativ an einem Modell, welches über mehr oder weniger Automatismus in eine lauffähige Anwendung überführt werden kann.

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Die semantische Lücke zwischen Business und IT wird offensichtlich immer kleiner. Das ist gut so! Weil es Friktionen abbaut, die in der heutigen Fortschrittsgeschwindigkeit nur schädlich sind. Das gemeinsame Modell ist die Unternehmensarchitektur, bestehend aus den Domänen:
  • Geschäftsprozessen
  • Informations- und Datenarchitektur
  • Anwendungs- und Technologiearchitektur
Wenn die Grenzen verschwinden, dann sind auch traditionelle Praktiken der Beauftragung von Hard- und Softwareprojekten zu überdenken.

Warum eine vertragliche Schnittstelle definieren, wenn doch die Grenze zwischen Business (Anforderungen) und IT (Liefereinheiten) zu einer integrativen Erscheinung wird? Und wenn schon eine werkvertraglich belegte Collaboration, dann nicht ohne qualifiziertes Testmanagement!

Für die beschriebenen Themen stellt Erfahrung einen wichtigen Wert dar. Erfahrung bedeutet u. a. die Fähigkeit, Wichtiges vom Unwichtigen zu unterscheiden, Risiken erkennen und einzuschätzen, Chancen erkennen und zu erschließen.

Unsere Experten haben diese Erfahrung!

Viel Vergnügen beim Lesen!

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Algermissen & Thomas Kraemer
Geschäftsführer enterpriser GmbH & Co KG


Berichte & Informationen


Business Development als integrative Teamleistung mit der IT
Autor: Thomas Algermissen, enterpriser GmbH & Co. KG

Eine effektive Entwicklung und Umsetzung von Businessstrategien ist ohne die IT-Unterstützung schon lange nicht mehr denkbar. Vielmehr ergeben sich aus der Business-Strategie die Anforderungen an die IT und die IT bietet Ideen und Möglichkeiten neuer innovativer Geschäftsmodelle und –strategien.

Extremer Wettbewerbsdruck in einer globalisierten Wirtschaft und einer durch elektronische Medien immer rasanter werdenden Welt schaffen neue Anforderungen an das Business und die IT:
  • Agilität im Gesamtprozess über Strategieentwicklung, Umsetzung, Wertschöpfung und Rückkopplung

  • Teaming und Abbau von Friktionen in der Organisation und effiziente Zusammensetzung von projektbezogenen Strukturen / Prozessen

  • Aufbau einer zukunftsorientierten und sicheren Unternehmensinfrastruktur

  • Beschaffung aktueller, vertrauenswürdiger und bedarfsgerechter Daten und Informationen on-Demand

  • Einführung einer serviceorientierten Managementphilosophie
Thomas Algermissen
Erfolgreiche Unternehmen befinden sich permanent in dem Zustand der Transition. Ausgehend von dem aktuellen Status ist das „nächste Level“ immer zugleich Herausforderung und Anspruch. Stillstand und Pausieren geht nicht.

Andererseits sind Lösungen, Implementierungen und Services als Schnellschüsse oder Provisorien kontraproduktiv, da sie erheblich Ressourcen für das Management des „Zustands“ allokieren. Zum Beispiel führen fehlerhafte Auslieferungen zur Belastung aller zum Markt gerichteten Kanäle (Vertrieb, Callcenter, etc.), schlechte Produktqualität zu vermehrten Retouren.

Vielmehr gilt es, den jeweils angestrebten „Level“ gesamthaft zu gestalten und das Erreichte stabil zu halten. Voraussetzung dafür ist ein gepflegter „Bebauungsplan“ im Sinne einer Unternehmensarchitektur, die sich mit den Geschäftsprozessen, der Informations- und Datenarchitektur, der Anwendungs- und Technologiearchitektur beschäftigt.

Mit dem Aufbau und der Fortschreibung eines „Bebauungsplanes“ können folgende Aspekte erreicht werden:
  • Klarheit und Transparenz auf Gesamtsystemebene und gesamthafte Darstellung
  • Darstellung der inneren Abhängigkeiten und Wirkzusammenhänge
  • Ableitung von gesicherten und fundierten Analyse-Ergebnissen
  • Grundlage für Priorisierung und Masterplanung
ChartAbbildung 1: Überleitung vom Ist zum Soll


Der Aufbau einer Unternehmensarchitektur im "Ist" und "Soll" ist die dauerhafte Aufgabe eines Teams aus Business- und IT-Spezialisten - eines integrierten Teams!

Die Unternehmensarchitektur und der „Bebauungsplan“ stellt eine valide und tragfähige Basis zur Verfügung, um fundierte Entscheidungen für die Entwicklung des Business eines Unternehmens treffen zu können. Sozusagen als Absprungplattform für das nächste Level IT-enabled Business!


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Werkverträge in der Informationstechnologie
Autor: Thomas Algermissen, enterpriser GmbH & Co. KG

Sind Werkverträge in der Informationstechnologie anachronistisch?

Ziel von Werkverträgen ist unter anderem die Ermittlung eines marktgerechten Festpreises und damit auch der Vergleich von Angeboten mehrerer Anbieter.

Zur Angebotseinholung / Vergabe / Beauftragung nach Maßgabe eines Werkvertrages ist daher der zu beauftragende Leistungsumfang (geschuldeter Erfolg) genau zu beschreiben. Das Lasten-/ Pflichtenheft legt genau fest, welche Leistungen der Auftragnehmer zu erbringen hat und was Abnahmegegenstand ist.

Zunächst hat der Auftraggeber den Spezifikationsaufwand (je komplexer, desto mehr Aufwand, desto länger dauert die Spezifikationsphase), der Auftragnehmer den Analyseaufwand, beide den Abstimmungsaufwand über das gegenseitige Verständnis.

Der Auftragnehmer wird eine Kalkulation mit Grundlage des Aufwandes, der Sachmittel und unter Berücksichtigung etwaiger Projektrisiken erstellen und dem Auftraggeber einen unspezifizierten Festpreis anbieten.

Jetzt wäre zu hoffen, dass die Angebote verschiedener Anbieter auch einem inhaltlich gleichen Verständnis unterliegen und damit eine Vergleichbarkeit der Angebote erzielt wird.

Das entspricht aber weniger der Praxis: Vielmehr erhält der Auftraggeber Angebote, die angesichts einer Wettbewerbssituation entsprechend bepreist sind und die mit einer Vielzahl von Annahmen, Mitwirkungspflichten, Ausschlüssen, Redefinitionen unterlegt sind. Natürlich mit dem Ziel, im Projekt Ansatzpunkte für „Regieleistungen“ (Claimmanagement) zu erhalten.

Das ursprünglich definierte Werk hat auftragnehmerspezifsich dabei eine mehr oder weniger graduelle Veränderung erfahren und entzieht sich damit einem direkten Vergleich. Darüber hinaus erfolgt in einem Akt der Gegenseitigkeit, die iterative Verschiebung der Risiken zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer.

Was wollte der Auftraggeber?
  1. Einen marktgerechten Preis von einem ausreichend geeigneten Leistungserbringer
  2. Ein planbares Budget
  3. Der Ausschluß von Leistungsrisiken aus der Verantwortungssphäre des Auftraggebers
  4. Eine verläßliche Terminlegung
Man kann erahnen, dass die Ziele des Auftraggebers mit dem geschilderten Prozedere nicht erzielbar sind!

Projekte Dies wird in der IT noch dahingehend verschärft, dass die Innovationszyklen relativ kurz sind und die Businessrealitäten des Auftraggebers ebenfalls einem kürzeren Wandel unterliegen.

Dann mutet das Pflichtenheft einem Hinterherspezifizieren eines „moving target“ an. Ist das Pflichtenheft sehr genau und detailliert, haben sich die realen Verhältnisse bei Auftragsbeginn oder während der Projektlaufzeit ggf. schon wieder verändert. Ist das Pflichtenheft allgemeiner gehalten, birgt es das Risiko des Spezifikationsmangels.

Die Auseinandersetzung zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer findet dann auf dem Feld des Change-(Request-)Managements statt!

Wie man den vorgenannten Zeilen unschwer entnehmen kann, ist der Autor dieses Artikels kein Freund von Werkverträgen in der IT, da die Anlage in der Regel keine Win-Win-Perspektive haben kann. Bei anderen Gewerken kann das ggf. eine praktikable Vertragsform sein.

Der Autor vertritt eher die partnerschaftliche, von Vertrauen geprägte Zusammenarbeit mit dem Ziel einer ergebnisorientierten Geschäftsgrundlage und der Chance einer Win-Win-Perspektive.

Der Ansatz liegt hierbei im agilen Projektmanagement und des gemeinsamen Managements eines geplanten Budgets nach Maßgabe der Ziele und Prioritäten des Auftraggebers. Hierbei kommen Methoden des Timeboxing, Toyboxing und einer iterativen Projektsteuerung zum Einsatz.

Vertrauen läßt sich nicht durch eine Vertragsschnittstelle ersetzen!


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Testmanagement als Bindeglied zwischen Anforderung und Abnahme
Autor: Thomas Algermissen, enterpriser GmbH & Co. KG

Qualitätsmanagement ist eine elementare Aufgabe des Auftraggebers (extern und intern). In Software- und Hardwareprojekten ist es der Akt zur Feststellung der Übereinstimmung von Anforderung und Ablieferung (siehe Werkvertrag). Umgekehrt kann das bedeuten, dass unerkannte Fehler in den Systemen unerkannt in die Gewährleistungsphase eindringen und ggf. dann erkannt in der kostenpflichtigen Fehlerbeseitigung / Pflege auftauchen.

„Bananen-Software“ ist die Software, die beim Kunden (des Kunden) reift! Das kann sich keiner leisten!

Qualitaetsmanagement Vor allem deshalb nicht, weil Fehler in der Regel eine weitreichende Konsequenz haben und sich in der gesamten Wertschöpfungskette niederschlagen: Probleme in der Abwicklung, Kundenunzufriedenheit, Lieferprobleme, etc. Darüber steigen die Fehlerbeseitigungskosten überproportional, je später sie erkannt werden.

Qualitätsmanagement in Hard- und Softwareprojekten ist daher eine Aufgabe des Auftraggebers / Projektverantwortlichen, die bereits bei der Anforderungs- spezifikation beginnt und projektbegleitend einen Überdeckungsgrad erreichen muss, der eine entsprechende Fehlerfreiheit / Reife gewährleistet.

Diesem Umstand wird häufig bei Projekten und werkvertraglichen Leistungen nicht Rechnung getragen, da hierfür in der Projektorganisation des Auftraggebers entsprechende Ressourcen / Mittel einzuplanen sind. Testen bedeutet Aufwand / Geld. Das Testen kann man nicht auf den Auftragnehmer delegieren!

"Testen ist etwas für Feiglinge!?"


Partnerschaften


Interner Partner
Torsten Zimmermann, Dipl. Wirtschaftsinformatiker, its-people Frankfurt GmbH
IT-Experte für Qualitätsmanagement, Qualitätssicherung, Prozesse

Torsten Zimmermann startete seine IT-Karriere mit der Entwicklung von Anwendungssoftware für Unternehmen und Behörden. Nach seinem Studium zum Diplom Wirtschaftsinformatiker (1993) kam er dann mit Qualitätsthemen innerhalb des Software-Lifecycles in Berührung. Seit 1995 berät er im Rahmen international angelegter Projekte in den Themen Software-Qualität und Qualitäts- / Test-Management bei verschiedenen Unternehmen wie BMW, Daimler, Hewlett-Packard, Hoffmann-La Roche und Logica.

Im Laufe der Jahre entwickelte Torsten Zimmermann sich zu einem der führenden Experten auf seinem Fachgebiet in Europa. So entwickelte er im Rahmen seiner Arbeiten unter anderem den risikobasierten Testansatz, welcher im Fachmagazin “QZ” vorgestellt wurde und sich heute als Basiswissen in der Software-Qualitätssicherung etabliert hat. Weitere Ergebnisse und Erkenntnisse aus der Qualitäts-Management-Praxis führten zu dem T1 TFT (Test Framework Technologies, 2001), welches den Beginn einer neuen Generation von Testsystemen begründete.

Heute entwickelt Torsten Zimmermann neue Ansätze für leistungsfähigere Testkonzepte und -Frameworks, wie dem T2 TFT (2004) und dem T3 TFT (2006). In Kooperation mit einem Netzwerk aus Hochschulen und Universitäten entstehen hierbei neuartige Lösungen im Bereich regel- und modellbasierter Testsysteme. Hierbei berücksichtigt er auch Offshore- / Nearshore-Konzepte im Rahmen der Softwareentwicklung.

Als Referent auf Kongressen und als Fachautor präsentiert Torsten Zimmermann regelmäßig seine Erfahrungen, Ergebnisse und Konzepte in zahlreichen Vorträgen und Fachartikeln auf nationaler wie auch internationaler Ebene.

Weitere Informationen über den Professional erhalten Sie gerne beim Competence Center Oracle Technologien unter frankfurt@its-people.de.


Torsten Zimmermann
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