Newsletter 06/2016

Liebe Leser und Abonnenten,

its-people nimmt für sich bei seinen Unterstützungstätigkeiten in Anspruch, seine Kunden „hersteller- und produktunabhängig“ zu beraten. Und auch unser (Web-)Auftritt soll dies unterstützen.

Dennoch wurde ich vor einigen Monaten angesprochen, dass der Eindruck entstehen könnte, dass wir eine gewisse Oracle-Lastigkeit hätten. Speziell auch in unseren Newslettern wären Oracle Projekte, Veranstaltungen und Beraterexpertisen deutlich häufiger aufgeführt, als Vergleichbares von anderen Herstellern. Wir müssen gestehen, dieser Eindruck ist sicherlich „nicht ganz von der Hand zu weisen“.

Nicht allein deswegen beschäftigt sich dieser Newsletter nun im Schwerpunkt mit „Microsoft“. Das Unternehmen, welches erst vor wenigen Tagen für die Schlagzeile „Microsoft kauft LinkedIn für 26,2 Milliarden Dollar“  gesorgt hat.

Was uns bei den weiteren Microsoft Aktivitäten besonders aufgefallen ist, ist der Aspekt, dass man bei Microsoft zunehmend  zur traditionellen Windows-Plattform konkurrierende Systeme wie iOS und Android mit Office-Anwendungen oder Linux mit dem SQL Server bedient. Maßnahmen, welche nach meiner Einschätzung darauf beruhen, dass bei Microsoft zunehmend die Cloud als zentrales Element hinter allen strategischen Aktivitäten anerkannt wird. Hierzu passt auch, dass sich Unternehmen vermehrt mit „Microsoft Azure“ auseinandersetzen (Azure ist Microsofts Cloud-Computing-Plattform mit dem Cloud-Betriebssystem Windows Azure und anderen Diensten wie SQL Azure oder AppFabric (Quelle: Wikipedia)).

Im heutigen Newsletter beleuchtet unser Senior Professional Uwe Blenz konkret die Themen „Microsoft goes Linux?“ und „Microsoft SQL Server 2016“. Diesen Artikeln ist eindeutig zu entnehmen, dass die aufgezeigten Entwicklungen wesentliche Auswirkungen auf unsere Portfoliosegmente Business Intelligence und Datenbanken, aber auch Anwendungsentwicklung haben werden…

…was wiederum bedeutet, dass wir uns bei unserer zukünftigen strategischen Ausrichtung noch stärker mit Produkten, Lösungen, Architekturen und „Wolken“ aus Redmond, Washington beschäftigen (müssen und) werden!!!

Und Ihnen wie immer: Viel Spaß beim Lesen!

Thomas Kraemer
Geschäftsführer enterpriser GmbH & Co. KG

Berichte & Informationen

Microsoft goes Linux?

Autor: Uwe Blenz, its-people GmbH

War früher Microsoft dafür bekannt, dass man eigentlich nur Windows unterstützt und andere Betriebssysteme und OpenSource versucht zu vermeiden, ist in den letzten Jahren, besonders seit Satya Nadella (CEO von Microsoft) an der Spitze steht, eine Annäherung zu beobachten.

Microsoft arbeitet z. B. an:

  • Docker Container

Für Windows Server in den Preview-Versionen seit Ende 2015 und für Windows 10 im sogenannten Fast-Ring seit Juli 2016. Zwar kann man auf Windows keine für Linux erstellte Container verwenden, aber zumindest ist die Verwaltung und das Fileformat kompatibel, so dass in gemischten Umgebungen mit den gleichen Tools gearbeitet werden kann.

  • Einem Linux-Subsystem für Windows 10

Fast alle Linux-Kommandozeilen-Programme direkt in der Windows Eingabeaufforderung cmd.exe laufen zu lassen. Das ist das Ziel, dass Microsoft zusammen mit Canonical, einem britischen Linux-Distributor entwickelt. Den aktuellen Stand hat Microsoft auf der Entwicklerkonferenz Build 2016 vorgestellt.

  • Raspberry Pi

Für den Einplatinen-Computer „Raspberry Pi“, der gerne für Open-Source-Projekte verwendet wird, stellt Microsoft nun eine Version von Windows 10 IoT Core, mit spezieller Unterstützung für dieses Gerät bereit.

  • Lauffähig auf Linux

Für Mitte 2017 wurde angekündigt, dass es eine Version des SQL-Servers geben soll, die auf Linux lauffähig sein wird. Die Core-Datenbank ist bereits als Technologie-Preview verfügbar.

An diesen Beispielen sieht man, dass sich die beiden Welten immer mehr vermischen. Microsoft versucht sowohl in Linux-Umgebungen Fuß zu fassen als auch Bereiche von Linux auf Windows zu ziehen.

Wie weit das gelingen und ob das Ganze auch im größeren Maße angenommen wird, bleibt noch abzuwarten. Zumindest aber kommen auf alle, die in diesem Umfeld tätig sind, sicherlich interessante Zeiten zu.

Microsoft SQL Server 2016

Autor: Uwe Blenz, its-people GmbH

Anfang Juni 2016 hat Microsoft bekanntgegeben, dass der SQL-Server in der Version 2016 fertig ist. Grund genug zu schauen, was denn die neue Version besser können soll, als der Vorgänger.

  • Die Verschlüsselung ist jetzt soweit verbessert worden, dass nicht nur auf den Festplatten verschlüsselt wird, sondern auch im Speicher und beim Übertragen von Daten. „Always Encrypted“ soll eine Trennung der genutzten Schlüssel zwischen Clients und DB-Engine ermöglichen.

  • Der In-memory Datenbank-Support wurde deutlich erweitert und soll in bestimmten Fällen, laut Microsoft, zwischen 30 (z.B. bei Transaktionen) und 100-facher Beschleunigung (bei Abfragen) bringen.

  • „Business Intelligence for every employee on every device“ soll durch umfangreiche Visualisierungen auf Mobilgeräten mit nativen Apps für Windows, iOS und Android erreicht werden.

  • Weitere Verzahnung von lokalen Datenbanken und Microsoft Azure um B. historische Daten in die Cloud auszulagern, während aktuelle Daten lokal vorgehalten werden.

  • Sowohl die Programmiersprache „R“ als auch die „Microsoft R Services“ sollen bei der Analyse von Daten im BI-Umfeld unterstützen.

Bis auf den Support von „R“ sind es hauptsächlich Weiterentwicklungen und der Ausbau von bereits vorhandenen Funktionen, mit denen sich der SQL-Server im Markt bei steigenden Anforderungen weiter behaupten soll.

Vor diesem Hintergrund ist es auch sehr interessant, dass Microsoft für das kommende Jahr eine Version des SQL-Servers angekündigt hat, die unter Linux lauffähig sein soll.

Inwieweit diese Strategie funktioniert, wird die Zukunft zeigen.

Partnerschaften

Interner Partner

Wir freuen uns, Ihnen heute Harro von Reuss vorzustellen. Er startete als Principal Consultant zum 01. Juni 2016 bei der ERP Beratungsgesellschaft mbH.

Nach seiner Zeit als Marine-Offizier und dem Studium der Betriebswirtschaft folgten Stationen als Product Manager, als Projektleiter und als CIO in verschiedenen Konzernen innerhalb der Industrie in Deutschland. Danach wechselte Harro von Reuss als Program-Manager und Managing Director zu einem IT-Service Anbieter in die Schweiz. Seinem beruflichen Erfahrungsschatz fügte er ein paar Jahre später dann mehrere ad interim-Einsätzen als General Manager innerhalb verschiedener Projekten in der USA und in der Schweiz hinzu, bevor er jetzt den Einstieg bei its-people vollzog.

Harro von Reuss haben wir als einen sehr qualifizierten Manager kennengelernt mit einem großen Erfahrungsschatz in den Bereichen Marketing & Sales, Logistik, IT und General Management. Hierbei sind vor allem seine Erfolge als Stratege und zielorientierter Umsetzer bei der Planung und Implementierung von internationalen Projekten in den Bereichen: Business Development, Change Management, IT-Service Management, CIO Advisory, IT-Marketing und Organisationsentwicklung zu erwähnen. Er übernahm dabei mehrfach die herausfordernde Führung von internationalen Teams, die zum Teil aus Teilnehmern aus 26 verschiedenen Ländern bestanden.

Durch die ausgesprochene Vielseitigkeit seiner Tätigkeiten auf Seiten der IT und des internationalen Business in verschiedenen Branchen und Bereichen, kennt er alle Facetten der Herausforderungen, vor denen Kunden heute stehen.

Harro von Reuss wird its-people zusätzlich bei der Weiterentwicklung des Portfolios „IT- Management Services“ unterstützen und „einen Blick“ auf den Markt in der Schweiz werfen.

Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit!

Gerne erhalten Sie weiterführende Information über diesen Professional unter erp@its-people.de.

Veranstaltungen

its-people auf der DOAG-BI 2016

Autor: Birgit Kraemer, Human Resources Manager its-people GmbH

Die its-people Vorträge waren von Sven Bosinger mit dem Thema „Just-INSERT?“ und die Session-Keynote von Frank Sommerer „Erfolgsgarant Kunden Data Warehouse bei der Bewältigung der Herausforderungen durch die Digitalisierung für Marketing und Vertrieb“.

Der Vortrag von Frank Sommerer wurde als Höhepunkt im Vortragsprogramm am zweiten Tag betitelt. Lesen Sie auch die DOAG news dazu hier.


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